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Für den 20.3.2004, den Jahrestag des Beginns des Irak-Krieges, sind international koordinierte Friedensveranstaltungen beschlossen worden.
Auf Anregung der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges hat sich im Oktober aus Mitgliedern verschiedener Friedensgruppen ein Initiativkreis gebildet, der im Kontakt mit amerikanischen und verschiedenen europäischen Friedensorganisationen das folgende Aktionsprogramm beschlossen hat, das wir Ihnen hiermit zugleich als herzliche Einladung zu möglichst zahlreicher Beteiligung vorlegen.
Außer gegen die immer deutlicher werdende ahnungslose Komplizenschaft von kriegerischer und terroristischer Aggression wollen wir in unserem deutschen Beitrag besonders gegen die fast schon verdrängte atomare Weltgefahr angehen. Die in mehreren Ländern laufende Modernisierung und Ergänzung der Nuklearwaffensysteme, sowie die Neuausrichtung der Nuklearstrategien als Einsatzkonzeptionen, dazu die Entwicklung neuer chemischer und biologischer Waffen verdammen die Menschheit zu einem Leben in Angst, Argwohn und Hass und zur Versklavung unter eine Technik, die keine Verantwortung kennt.
Es ist noch immer nicht zu spät, den Weg zu einer Kultur des Friedens einzuschlagen und die weltweite Verkettung von mörderischer Gewalt zu durchbrechen. Dazu wollen wir mit möglichst großer Beteiligung ein aufrüttelndes Widerstandssignal setzen.
Wir rufen alle, die dabei mitmachen wollen, zu einem großen gemeinsamen Protestmarsch am 20.3.2004 zur US-Air-Base und Atomwaffenlager in Ramstein in der Pfalz auf.
Auf deutschem Boden lagern noch immer 65 Atombomben mit einer insgesamt 150fachen Zerstörungskraft der Bombe, die in Hiroshima 250 000 Menschen getötet hat. Wir wissen aus Umfragen, dass neun von zehn Deutschen die Eliminierung dieser 65 Bomben verlangen, die nur selbst die Gefahr bilden, gegen die sie angeblich schützen sollen. Wir wollen nicht länger die Mitverantwortlichen und zugleich die Geiseln einer menschenfeindlichen atomaren Bedrohungs- und Erpressungspolitik sein! Gemeinsam mit der großen Mehrheit der Völker aller Kontinente rufen wir:
Schluss mit der Komplizenschaft von Krieg und Terror! Schluss mit atomarer Erpressung! Wir fordern: Die Abschaffung aller Atomwaffen als einen großen Schritt hin zu einer Welt ohne Krieg. Wir wissen: Stillhalten ist tödlich!
Initiativkreis für den Protestmarsch in Ramstein am 20.3.2004.
Im Initiativkreis arbeiten bereits mit:
BSV, DFG/VK, GAAA, IPPNW, Gewerkschaftliches Netzwerk gegen Krieg, NaturwissenschaftlerInnen Initiative, Netzwerk Friedenskooperative, Pax Christi
Koordination:
IPPNW-Deutschland, Körtestr. 10, 10967 Berlin, Tel. 030 - 6980740, Email: ippnw@ippnw.de
Kooperation für den Frieden c/o Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Email: koop.frieden@gmx.de
www.ippnw.de/ramstein
Frank Uhe IPPNW-Geschäftsstelle Körtestr. 10 10967 Berlin Telefon: 030 - 698 07410 Telefax: 030 - 693 81 66 uhe@ippnw.de
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Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen Lenzhalde 53 70806 Kornwestheim Tel. 07154-22026 Fax 07154-186643
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